Stadtteilspaziergang 2020 – Zusammen gegen Krieg und Ausbeutung!

Mit dem Angriffskrieg der Nato gegen Jugoslawien 1999 beteiligte sich die BRD zum ersten Mal seit 1945 direkt an militärischen Handlungen. Seitdem finden die immer häufiger militärisch geführten internationalen Konflikte auch zunehmend unter deutscher Beteiligung statt. Gerade in Zeiten von Krisen wird dabei der Krieg zum Mittel der Wahl, um eigene Interessen durchzusetzen und die eigene Vormachtstellung zu halten oder zu vergrößern. Ganze Regionen werden länderübergreifend mit Krieg überzogen und verwandeln sich zu stetig wachsenden Krisenherden. Sei es im Kosovo, in Afghanistan oder in Syrien – um nur einige wenige Beispiele nennen -, überall werden meist humanistisch anmutende oder demokratische Motive genannt, warum eine sogenannte Militärintervention notwendig geworden sei: Sei es die Unterstützung der Demokratiebewegung vor Ort oder die Bekämpfung eines barbarischen Diktators.

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Stadtteilspaziergang 2020 – Einleitung

Weltweit verhungern Tag für Tag abertausende Menschen während es eine Überproduktion an Lebensmittel gibt, die einfach im Meer versenkt werden. In Kriegen, die Ausdruck von gegensätzlichen Interessen zwischen imperialistischen Mächten sind, um wirtschaftliche und strategische Interessen zu „verteidigen“, werden Tag für Tag Menschen getötet und die Kriege dann hämisch als Friedensmissionen bezeichnet. Und wenn die Menschen nicht dem Krieg zum Opfer fallen und flüchten können dann werden sie in Europa mit einer rassistischen Flüchtlingspolitik konfrontiert oder einfach im Meer zum sterben zurückgelassen.

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Solidarität statt Spaltung – Stadtteilaufruf zum 1. Mai

In Zeiten, in denen das kapitalistische System in seiner bisherigen Form an Grenzen stößt und die Unzufriedenheit in der Bevölkerung wächst, werden von verschiedenen Seiten Lösungen und Auswege präsentiert. „Solidarität statt Spaltung – Stadtteilaufruf zum 1. Mai“ weiterlesen

Afrin ist in Gefahr – Der türkische Angriffskrieg bedroht die Bevölkerung in Afrin

Seit dem 20. Januar greift die türkische Armee zusammen mit dschihadistischen Kämpfern der sog. Freien Syrischen Armee den Kanton Afrin in Nordsyrien / Rojava an. Am 10. März stand die türkische Armee nun kaum mehr als 2km von der Hauptstadt Afrin entfernt. In der Stadt leben um die 850 000 Menschen, die zum großen Teil vor dem türkischen Angriffskrieg aus ihren Dörfern in die Stadt geflohen sind, um ihr Leben zu retten. Aktuell stehen die Stadt und der letzte Versorgungskorridor unter starkem Beschuss und sowohl die Wasser- als auch die Stromversorgung sind unterbrochen. Das Leben der Menschen in Afrin selbst ist unmittelbar bedroht. „Afrin ist in Gefahr – Der türkische Angriffskrieg bedroht die Bevölkerung in Afrin“ weiterlesen

Afrin ist in Gefahr – Solidaritätskundgebung

Seit gestern steht die türkische Armee nur noch knapp 2 km von der Stadt Afrin entfernt. Die Stadt ist ständigen Gefechten und Bombardements ausgesetzt. In Afrin leben aktuell um die 850.000 Menschen, die sich vor dem Angriffskrieg der türkischen Armee in die Stadt geflüchtet haben. Die Kräfte vor Ort bezeichnen die Situation als kritisch und rufen zur dringenden Solidarität auf. Weltweit gehen Menschen auf die … Afrin ist in Gefahr – Solidaritätskundgebung weiterlesen

Für die Befreiung der Frau!

Heraus zum 08. März – Das Rad der Geschichte vorwärts drehen!

Am 08. März gehen weltweit Frauen auf die Strasse, um ihre Stimme für Gleichberechtigung und eine Perspektive der Befreiung zu erheben.

Zurück geht der Tag auf den 08. März 1857, als in New York Textilarbeiterinnen in den Ausstand traten um für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen zu streiken. 1910 wurde die Idee der Einführung eines Internationalen sozialistischen Frauentags zum Kampftag für das Frauenwahlrecht von der Sozialistin Clara Zetkin aufgegriffen und auf der 2. Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen beschlossen. „Für die Befreiung der Frau!“ weiterlesen

Freiheit für die ATIK Gefangenen – Veranstaltung mit Rede und Musikbeiträgen

157694Gegen die Kriminalisierung von migrantischen Strukturen! Freiheit für die ATIK Gefangenen!

Am 15. April wurden in der BRD 7 Mitglieder des migrantischen Vereins „ATIK“ (Konföderation der Arbeiter aus der Turkei in Europa) verhaftet. Weitere 3 wurden in den folgenden Tagen in der Schweiz, Frankreich und in Griechenland verhaftet und in Auslieferungshaft gesperrt. Einer von ihnen ist bereits in die BRD ausgeliefert worden. „Freiheit für die ATIK Gefangenen – Veranstaltung mit Rede und Musikbeiträgen“ weiterlesen

Krieg in der Türkei / Kurdistan

0,,18701377_403,00Am 20. Juli wurden bei einem Selbstmordanschlag in Suruc* 34 Jugendliche getötet und um die 80 Jugendliche verletzt. Der Anschlag fand während einer Begrüßungsveranstaltung für Jugendliche statt, die aus mehreren Ländern nach einem Aufruf des SGDF (Föderation der sozialistischen Jugendverbände der Türkei) zusammengekommen sind, um beim Wiederaufbau von Kobani zu helfen.

Seitdem ist in der Türkei vieles anders. Der Waffenstillstand ist seitens der Türkei und seitens der PKK aufgehoben worden. Die Türkei reagierte auf den Anschlag in Suruc mit der Bombardierung von Stellungen der PKK, was unter dem Vorwand den IS zu bekämpfen geschieht, und gleichzeitig veranstaltet die Türkei eine Hatz nach Linken und Revolutionären in der Türkei statt, die von Massenverhaftungen bis hin zu Hinrichtungen reicht. Die PKK führte ihrerseits nach den Razzien einige Angriffe v.a. auf türkische Polizisten durch, die bis heute andauern, und rief in einigen Städten und Stadtteilen ein autonomes Gebiet aus. „Krieg in der Türkei / Kurdistan“ weiterlesen