Stadtteilspaziergang zum 1. Mai 2020

Für eine solidarische Gesellschaft!

Die kapitalistischen Verhältnisse – also die Ausbeutung und Unterdrückung des Großteils der Bevölkerung, die Verwertung von allen Dingen, aber auch Beziehungen, die damit verbundene Entfremdung von uns selbst und die Verwertungslogik – durchziehen sich durch alles und jeden. So eben auch in den Stadtteilen, in denen wir leben und arbeiten.

Um dies deutlich zu machen haben wir auf zwei Routen an mehreren Stationen Plakate zu verschiedenen Themenfeldern aufgehängt, auf denen die aktuellen Verhältnisse dargestellt werden und einen möglichst konkreten Bezug zu jedem/jeder Einzelnen von uns hergestellt wird.


Inhaltsverzeichnis


Stationen

 

Einleitung

Die kapitalistischen Verhältnisse – also die Ausbeutung und Unterdrückung des Großteils der Bevölkerung, die Verwertung von allen Dingen, aber auch Beziehungen, die damit verbundene Entfremdung von uns selbst und die Verwertungslogik – durchziehen sich durch alles und jeden. So eben auch in den Stadtteilen, in denen wir leben und arbeiten.

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Gemeinsam gegen die Rechtsentwicklung

Seit längerer Zeit müssen wir zusehen, wie weltweit rechte Bewegungen wachsen, gesellschaftliche Diskurse bestimmen und zunehmend die Regierungen der sogenannten demokratischen Industriestaaten oder auch der Schwellenstaaten übernehmen.

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Zusammen gegen Krieg und Ausbeutung!

Gerade in Zeiten von Krisen wird dabei der Krieg zum Mittel der Wahl, um eigene Interessen durchzusetzen und die eigene Vormachtstellung zu halten oder zu vergrößern. Ganze Regionen werden länderübergreifend mit Krieg überzogen und verwandeln sich zu stetig wachsenden Krisenherden.

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Gentrifizierung – Stuttgart, eine Stadt der zahlungskräftigen Mieter*innen

Stadtaufwertung hört sich dabei ja eigentlich ganz gut an. Es soll etwas besser gemacht werden. Es soll alles viel besser und viel schöner werden – so sagt man uns. Dass es vielleicht wirklich besser und schöner wird kann zwar gut sein, jedoch nicht für uns.

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Gegen die patriarchale Unterdrückung! Für die Organisierung der Frauen*!

Durch die Coronakrise und den Maßnahmen zur Eindämmung dieser spitzen sich die Problematiken für Frauen gerade weiter zu, was auf unsere gesellschaftlichen Verhältnisse, in welchen wir leben, zurück zu führen ist.

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Schritt für Schritt – Viertel für Viertel: antifaschistisch, internationalistisch, antipatriarchal

Dabei wirken die aktuellen Entwicklungen rund um Corona wie ein Katalysator auf die sowieso schon bestehende Krise des kapitalistischen Systems und offenbaren in diesem Zug Widersprüche und Sollbruchstellen der aktuell herrschenden neoliberalen Logik deutlicher, als sie sonst hervortreten.

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Routen

 

Route 1: Stuttgart-Ost

Laufstrecke: 3 km
Gesamtdauer: 1:15 – 1:30 Stunde

Die Route geht am

  1. Schmalzmarkt in Gablenberg (Einleitung) los,
  2. geht über den Klingenbachpark (Gemeinsam gegen die Rechtsentwicklung),
  3. geht weiter bis zur Ecke Rotenberg-/Abelsbergstraße bis vor das Stadtteilzentrum Gasparitsch (Zusammen gegen Krieg und Ausbeutung!),
  4. schaut dort am besten mal in die Schaufenster – neben einigen Fakten findet ihr dort auch eine Selbstvorstellung des Gasparitschs.
  5. Weiter gehts dann in Richtung Villa Berg Park (Gentrifizierung – Stuttgart, eine Stadt der zahlungskräftigen Mieter*innen),
  6. um dann an der Aussichtsplattform am Ende der Sickstraße (Gegen die patriarchale Unterdrückung! Für die Organisierung der Frauen*!)
  7. zu enden (Schritt für Schritt – Für ein solidarisches Miteinander!).

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Route 2: Schlossgarten & Park

Laufstrecke: 2,7 km
Gesamtdauer: 1:15 – 1:30 Stunde

Die Route beginnt

  1. beim Biergarten im mittleren Schlossgarten (Einleitung),
  2. geht dann weiter zu den Rossebändigern (Gemeinsam gegen die Rechtsentwicklung),
  3. zum Grillplatz (Zusammen gegen Krieg und Ausbeutung!),
  4. zum Berger Festplatz im unteren Schlossgarten (Gentrifizierung – Stuttgart, eine Stadt der zahlungskräftigen Mieter*innen),
  5. in den Rosensteinpark an den Anfang der Seilbrücke (Gegen die patriarchale Unterdrückung! Für die Organisierung der Frauen*!).
  6. Dort endet dann auch der Spaziergang (Schritt für Schritt – Für ein solidarisches Miteinander!)

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