Heraus zum revolutionären 1. Mai! Kapitalismus bedeutet Widerstand

Samstag, 18. April, 15 Uhr:
Kundgebung zum Thema Mieten
vor dem REWE in Stuttgart-Ost

Samstag, 25. April, 19 Uhr:
Veranstaltung: 1. Mai, Kampf- oder Feiertag?
im Stadtteilzentrum Gasparitsch

Freitag, 01. Mai
– 10:30 Uhr: Anlaufpunkt für Aktivitäten im Gasparitsch
– 11:30 Uhr: Revolutionäre 1. Mai Demo – Schloßplatz
– 14 Uhr: 1. Mai Fest im Gasparitsch
– 17 Uhr: Stadtteilspaziergang zu Aufwertung, Mieten und Verdrängung
– 20 Uhr: Konzert am 1. Mai mit Sascha Santorineos, The Beach Bums, Körpa Klauz & die Berufsjugendlichen, Nabla

Kapitalismus bedeutet Widerstand!

Der 1. Mai 2015 steht für uns im Zeichen davon, dass der Kapitalismus sich durch alle Bereiche des Lebens zieht, dabei eine Spur der Verwüstung hinterlässt und das auf Kosten von uns.

Denn Kapitalismus bedeutet Armut trotz Arbeit, Erwerbslosigkeit, schlechte oder gar keine Wohnungen, selektiver Zugang zu Bildung, Konkurrenzdruck, Gesundheitszerstörung, Umweltverschmutzung, Diskriminierung, Brutalität, Rassismus und Krieg.
Und das sind nur einige Ausdrücke der herrschenden Verhältnisse, die den Profit über die Bedürfnisse der Menschen setzen.

Es gibt also mehr als genügend Gründe, um auf die Straße zu gehen und gegen diese Verhältnisse Widerstand zu organisieren. Denn soziale und politische Veränderungen können nur durch einen gemeinsamen Kampf für unsere gemeinsamen Interessen herbei geführt werden.

Und um die Perspektive einer Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung praktisch oder die Möglichkeit dieser Perspektive sichtbar werden zu lassen gehen wir, so wie Menschen überall auf der Welt, am 1. Mai und darüber hinaus auf die Straße, um gegen die herrschenden Verhältnisse und für eine klassenlose Gesellschaft zu kämpfen in der die Bedürfnisse der Menschen entscheidend sind und nicht der Profit.

Solange es diese Verhältnisse gibt, wird es Widerstand dagegen geben!
Denn: Wir haben nichts zu verlieren, nur eine Welt zu gewinnen!

Mit unserer Kundgebung zum Thema Mieten, unserer Veranstaltung zur Bedeutung des 1. Mai heute und der Beteiligung an der Revolutionären 1. Mai Demo möchten wir dabei konkret, als auch allgemein aufzeigen wie diese Verhältnisse aussehen und was wir dagegen tun können.

Bringt euch also ein und beteiligt euch an den Aktivitäten zum 1. Mai!


Samstag, 18. April, 15 Uhr

Kundgebung zum Thema Mieten

vor dem REWE in Stuttgart-Ost; Jakob Holzinger Gasse

Geht man in Stuttgart auf Wohnungssuche, so findet man kaum noch Wohnungen unter 9€ pro Quadratmeter. Insbesondere in den Innenstadtbezirken steigen die Preise stetig und selbst offizielle Zahlen sagen, dass das Mietspiegelniveau innerhalb der letzten zwei Jahre um 7,7 Prozent angestiegen ist. So kommt es auch, dass ein immer größerer Anteil des Einkommens für die Miete gezahlt werden muss.

Eine logische Folge ist, dass immer mehr Menschen sich das Leben in den Innenstadtbezirken nicht mehr leisten können und an den Rand gedrängt werden. Gerade Menschen, die kein regelmäßiges Einkommen haben, erwerbslos sind oder im Niedriglohnsektor arbeiten sind besonders von der systematischen Verdrängung betroffen. Diese Entwicklung macht auch nicht vor dem Stuttgarter Osten Halt: Stöckach und jetzt Gablenberg sind nur die Vorboten für das was die nächsten Jahre kommen wird und bereits jetzt gibt es Mietsteigerungen von bis zu 67%, was dazu führt, dass die alten MieterInnen verschwinden und neue, finanziell besser aufgestellte MieterInnen hinzukommen.

Mit einer Kundgebung zum Thema möchten wir auf diese Politik aufmerksam machen. Kommt vorbei, bringt euch ein und beteiligt euch!


Samstag, 25. April, 19 Uhr

Veranstaltung: 1. Mai – Kampf- oder Feiertag?

Stadtteilzentrum Gasparitsch, Rotenbergstr. 125, Stuttgart-Ost

Was ist der 1. Mai in der heutigen Zeit und was bedeutet er für uns?
Heute hat der 1. Mai ein doppeltes Gesicht. Auf der einen Seite wird er von den Gewerkschaften und reformistischen Linken als Feiertag begangen und seiner kämpferischen Tradition beraubt, andererseits gehen auch heute noch Jahr für Jahr Menschen auf die Straße und verbinden mit dem 1. Mai mehr als nur ein Kampf um ökonomische Verbesserungen, sondern verbinden mit diesem Tag die Perspektive einer Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung. Mit einem kurzen Blick zurück und auf die aktuellen Verhältnisse möchten wir auf die Bedeutung von Tagen wie dem 1. Mai eingehen und mit euch diskutieren.

Samstag, 25. April 2015, 19 Uhr, Stadtteilzentrum Gasparitsch,
Rotenbergstr. 125 (U9 Haltestelle Raitelsberg, U4 Haltestelle Ostendplatz)


 

Heraus zum revolutionären 1. Mai!

10:30 Uhr: Anlaufpunkt für Aktivitäten im Gasparitsch
Rotenbergstr. 125 (U9 Haltestelle Raitelsberg, U4 Haltestelle Ostendplatz)

11:30 Uhr: Revolutionäre 1. Mai Demo – Schloßplatz

14 Uhr: 1. Mai Fest im Gasparitsch
Rotenbergstr. 125 (U9 Haltestelle Raitelsberg, U4 Haltestelle Ostendplatz)